Folge 100: Wie geht’s weiter mit dem Job?

Die Frage ist doppeldeutig und ich werde aus drei verschiedenen Blickwinkeln darauf antworten.

Wie geht’s eigentlich weiter mit meinem Job – als Podcaster?
Wie geht’s eigentlich weiter mit meinem Job – also Ihrem Job?
Und warum naives „think positiv“ gerade jetzt schädlich ist.

Wie geht‘s weiter mit meinem Podcast?

Zunächst einmal, meinen herzlichen Dank für Ihre Treue, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer und vielen Dank für die vielen motivierenden Rückmeldungen, auch oder insbesondere dann, wenn etwas schief ging z.B. beim Schnitt.

Auch weil ich den Podcast-Hoster gewechselt habe, kommt es immer noch zu Problemen und ich werde wohl nochmals wechseln um wieder Stabilität ins System zu bekommen.

Zudem durfte ich den Krankenhausbetrieb in den letzten Wochen persönlich kennenlernen – nein, nicht das böse C-Wort, aber doch einschneidend.

Als ich vor rund zwei Jahren mit dem Podcasten begonnen habe, war die Folge 100 noch so weit weg und die Aussage eines Star-Podcasters hat mir Mut gemacht: Wenn du bei Folge 100 bist und deine erste Folge nicht Mist findest, dann hast du was falsch gemacht. Lernkurve eben, wie überall.

Uta sagte in Folge 99: Unsere ersten Folgen finde ich aber leider gut.
Mhm, ich auch – irgendwie – und jetzt?

Also was mache ich in den kommenden 50 Folgen? Dazu gleich mehr.

Wir brauchen endlich ein Rendezvous mit der Realität – las ich neulich.

Sicherlich – wir als Nation und jeder für sich selbst. So einfach das klingt, so wenig wollen wir das wirklich…

Wer will schon hören, dass sein top Job weg ist und auch auf absehbare Zeit nicht wieder auftauchen wird. Vom Banker, über den Piloten bis zum Werker in der Automobilindustrie.

Wer will schön hören, dass wir in den letzten 9 Corona-Monaten bei der Digitalisierung weiter abgefallen sind? Ich kann es ja selbst nicht mehr hören. Es hilft aber nicht.

„Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss“ so beendete der Römer Cato jede seiner Reden.
Und 150 v. Chr. stimmte der Senat schließlich Cato zu, was zum Dritten Punischen Krieg und der Zerstörung Karthagos führte.

Ständiges Wiederholen hilft – Beharrlichkeit führt zum Ziel, die Kardinalstugend auch im Bewerbungsprozess.

Wer will schön hören, dass wir mit Lufthansa, ThyssenKrupp, etc. abgelaufene Geschäftsmodelle mit Milliarden Euro stützen statt in Schulen, Bildung, Start-Ups und KI zu investieren?

Aus einem Interview mit Mengühan Ünver, einem der Gründer und CTO, von Taledo in Berlin, das ich letzte Woche geführt und aufgezeichnet habe, habe ich insbesondere eines mitgenommen:
Uns gehen die Unternehmen aus. Denn – die Start-Ups von heute sind die Konzerne von morgen.

Wenn wir in den DAX30 schauen, dann sehen wir genau das.
Alles Unternehmen der Old Economy. Selbst SAP, 1972 gegründet, ist fast ein halbes Jahrhundert alt.

Der Hoffnungsträger Wirecard hat sich als größter Betrugsfall der DAX-Geschichte herausgestellt. Und dass ein Pizzalieferdienst mit zweifelhaften Gewinnaussichten nachrückt, unterstreicht genau die These, dass uns die Unternehmen ausgehen – insbesondere die Technologie-Unternehmen.

Statista zeigt die Gründerquote (Anteil der Gründer an der Erwerbsbevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren) in Deutschland in den Jahren von 2004 bis 2019. Die Gründerquote beträgt
2004: 2,59%
2018: 1,08%

Doch zurück zum Rendezvous mit der Realität.

Ich möchte nochmals Miriam Meckel zitieren.
Übrigens, ich empfehle Ihnen unbedingt den ADA-Podcast des Handelsblatt, von Miriam Meckel und weiteren. Link in den Shownotes.

„Das ist ein Trauerspiel, was wir da sehen,“ sagt Miriam Meckel.
„Als technologieoffene Industrienation müssten wir nach vorne rutschen, so wie Frankreich. Stattdessen rutschen wir um 52 Plätze nach hinten.
Wir reden viel, aber es führt nicht dazu, dass daraus Handlungen resultieren.
Demografisch gesehen sind wir eine gesättigte Gesellschaft.

Besser nichts ändern, das ist die Haltung von vielen. Für die technologische Transformation, durch die wir als Nation gerade gehen, ist das tödlich.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass es das Normale nicht mehr gibt. Es gibt auch nicht das neue Normale.

Was ist das neue „Normal“?

Es gibt nur die dauerhafte Veränderung. Und wer diese ohne Angst, mit Zuversicht und Mut anpackt, der hat vermutlich ein relativ gutes Leben.“

Auch keiner der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz – und damit Kanzlerkandidat – steht für Neu, für Innovation, für Aufbruch – im doppelten Sinne des Wortes. Es wird stattdessen mit allen Mitteln versucht, den großen Knall oder die notwendige Bereinigung auf nach der Wahl im Sept. 2021 zu verschieben – zu einem sehr hohen Preis.

Dann ist übrigens auch die Pandemie vorbei, so habe ich Prof. Drosten gestern in der Presse verstanden. Ostern 2021 noch nicht, aber im Sommer dann, also kurz vor der Wahl.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Krise immer irgendwen schwächt und irgendwen stärkt – immer. Aktuell, um es abzukürzen, ist BigTech in den USA der große Gewinner.

Hätten Sie im Januar 2020 z.B. € 1.000 in eine beliebige amerikanische Tech-Aktie gesteckt, hätte sich Ihre Investition mindestens verdreifacht.

Bei dem gleichen Investment in einen beliebigen DAX-Wert war bestenfalls eine marginale Rendite zu erzielen, aber auch massive Verluste.

Eine Krise entsteht erst, wenn wir die Veränderung nicht bemerken, sie falsch deuten oder die falschen Maßnahmen ergreifen. Also dann, wenn wir z.B. in den naiven „think positiv“ Optimismus verfallen.

Eine Krise ist, wenn meine Komfortzone in Bedrängnis gerät. Das ist in der aktuellen Krise, zum Beispiel bei Beamten, nicht der Fall, aber bei nahezu allen anderen in hohem Maße.

Doch genug davon. Es besteht Handlungsbedarf – für Sie.

Letztendlich gibt es für Ihre nächsten Handlungen nichts Wichtigeres, als die konkreten Umstände und Notwendigkeiten nüchtern anzuerkennen, zu akzeptieren, angemessen zu reagieren und zu handeln.

Rechne mit dem Schlimmsten, aber hoffe auf das Beste – dieses Zitat von Artur Schopenhauer könnte derzeit passender nicht sein.

Die Antwort auf die bekannte Frage, „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“, ist der Schlüssel. Darum geht es auch in der NCN Bull’s Eye Methode.

Es geht um Ihre Vision für Ihre Entwicklung in Ihren nächsten Jahren – nicht mehr und nicht weniger.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren, was ist Ihre Vision? Die Frage ist einfach, aber nicht leicht.
Und würden Sie 1.000 zufällig ausgewählte Personen befragen, so bekämen Sie von 99% keine tragfähige Antwort oder sowas wie: das von heute plus 10% o.ä., also eine leicht lineare Fortschreibung des Status quo.

Das liegt in hohem Maße an der End-of-history Illusion.

Hören Sie dazu bitte Folge 69: End-of-history Illusion oder die Illusion vom Ende der Geschichte – mit Quellenangabe und Link zu einem sehenswerten TED-Talk zum Thema.

Der Punkt dabei ist, Menschen unterschätzen zukünftige Veränderungen, aber auch die eigene Wandlung, dramatisch. Die jeweils kommenden 10 Jahre tragen wesentlich weniger Veränderungen in sich, als die vergangenen 10 Jahre, davon sind wir überzeugt.

Doch nichts könnte aktuell falscher sein, als diese Annahme. Die kommenden 10 Jahre werden uns wesentlich mehr Veränderungen bringen als die letzten 10, ich denke darin sind wir uns im Grunde unseres Herzens einig.
Und irgendwie war das auch schon immer so.

Erlauben Sie sich das folgende Experiment. Gehen Sie auf https://www.zukunftsmail.com/ und schreiben Sie sich selbst eine Nachricht, die Ihnen dann zum Stichtag per Mail zugestellt wird.

Ich nutze diesen tollen Service häufiger und bin jedes Mal völlig überrascht, wenn ich dann die Mail erhalte, weil ich sie komplett vergessen habe.

Zudem – es ist so inspirierend, die eigenen Gedanken von vor 6 oder 12 Monaten zu lesen und mit der aktuellen Situation abzugleichen.

Schreiben Sie sich in den den nächsten Tagen drei Mails, die Sie dann am 31.12.2020, am 30.06.2021 und am 31.12.2021 erhalten.

Schreiben Sie sich, wie Sie sich entwickelt haben werden, was passiert ist, wie Sie darauf reagiert haben und was das Resultat ist. Wo stehen Sie – an dem jeweiligen Datum – , wie geht es weiter, etc. , je ausführlicher, umso besser.

Sie müssen sich diese Arbeit, diese Gedanken eh machen – daran werden Sie nicht vorbeikommen. Diese Gedanken sind die Basis für Ihre weitere Entwicklung.

Letztendlich gibt es für Ihre nächsten Handlung nichts Wichtigeres, als die konkreten Umstände und Notwendigkeiten nüchtern anzuerkennen, zu akzeptieren, angemessen zu reagieren und zu handeln.

Genau darum wird es künftig in meinem Podcast gehen – anerkennen was ist und darauf aufbauend zielführende Maßnahmen ergreifen.

Mehr als ein Viertel der Arbeitskräfte in den Industrieländern sieht keinen Sinn in ihrer Arbeit oder hält ihren eigenen Job für bedeutungslos.

Und jede dritte Führungskraft in Deutschland ist in einer Identitätskrise.
So die Bertelsmann Stiftung vom 28.02.2020

Die Sinnfrage stellt nicht nur die Generation Y oder Z, sondern auch Führungskräfte vor neue Herausforderungen – Hierarchien und finanzielle Anreize weichen intrinsischer Motivation. Denn Arbeit muss Sinn machen und einen Wert für die Gesellschaft haben und mit den eigenen Werten übereinstimmen.

Viele haben den Slowdown der Krise genutzt, um innezuhalten, um ihr Arbeitsumfeld zu hinterfragen und sich ihrer Wünsche und Ziele bewusst zu werden.

Alleine in den letzten wenigen Wochen habe ich mit fünf Menschen, Damen wie Herren, genau über diese Sinnfrage gesprochen.

Viele haben die Atempause genutzt und sind zu dem Ergebnis gekommen: so geht es nicht weiter, auf keinen Fall.

Einen Geschäftsführer habe ich – er hatte die Kündigung schon ausgedruckt und unterschrieben in der Tasche – genau davon abgehalten.

Das Verlangen nach Neuem, neuen Wegen und Methoden in der Arbeitswelt, ist bei vielen so groß, dass sie zu Maßnahmen bereit sind, die vor Monaten noch undenkbar waren.

Aber genau das macht die Zeit gerade aus. Vieles, sehr vieles, was vor kaum einem Jahr noch als völlig abwegig galt, ist heute normal oder auf dem Weg dahin.

Lassen Sie uns die Chance nutzen.

In den Telefonaten nach den Webinaren, die ich im Juli und August über XING angeboten habe, bekam ich als Feedback häufig, dass meine Botschaft dort wenig positiv war, sondern eher, nun ja, schwer.

Das war beabsichtigt und in vollem Bewusstsein, quasi als Filter, um die naiven „think positiv“-Denker von dem angebotenen Telefonat mit mir abzuhalten.

Die wissenschaftlichen Beweise sind erdrückend, think positiv alleine ist eher schädlich und führt zu einem schlechteren Ergebnissen.

Erst wenn zum „das Beste hoffen“, das „mit dem Schlimmsten rechnen“ dazu kommt, erst dann wird es gut, erst dann, das ist so wichtig.

Prof. Gabriele Oettinger hat dies ausgiebig erforscht, ein Buch dazu geschrieben und eine App entwickelt. Das Konzept hört auf den Namen WOOP.
Wish (Wunsch)
Outcome (Ergebnis)
Obstacle (Hindernis)
Plan
Gerne meinen Podcast Folge 29 mit dem Titel WOOP anhören.

Oder googeln Sie das Stockdale-Paradox – dort heißt es:
„Es ist notwendig, der brutalen Realität ins Auge zu sehen und sich keinen falschen Illusionen hinzugeben und gleichzeitig den Glauben an den schlussendlichen Erfolg nicht zu verlieren. Diese Einstellung allein kann das Abgleiten in einen naiven Optimismus verhindern.“

Auch deshalb lauten weitere Folgen dieses Podcast,
„Die 7 Mythen im OutPlacement“
„Die 7 Todsünden bei der Neuorientierung“

Der tragischste Mythos im OutPlacement ist, wenn Sie hören:
„Alles wird gut. Lehnen Sie sich zurück, bei uns sind Sie in guten Händen, wir machen das schon. Ratz fatz haben Sie einen neuen Job.“
Also duschen ohne nass zu werden.

Natürlich wollen Sie das hören, dass alles wieder gut wird, keine Frage!
Wenn Sie Ihren Job verloren haben oder sich dies abzeichnet, dann ist positive und hoffnungmachende Strömung herzlich willkommen. Aber es fällt in die Kategorie des naiven „think positiv“.

Es hilft nicht, Sie müssen immer selbst in die Höhle des Löwen.

Oder: Erst den Drachen töten und dann die Prinzessin heiraten.
Oder wie Zig Ziegler sagte: there is no elevator to success you have to take the stairs.

Dieses „meine Zukunft bleibt meine persönliche Verantwortung“ anzuerkennen ist ein riesiger Schritt zum Erfolg.

Eine der Todsünden bei der Neuorientierung ist – das wird Sie wundern – Hoffnung.

Hoffnungslosigkeit ist die vorweggenommene Niederlage, sagte Karl Jaspers.
Aber „Hoffnung ist keine Strategie“ – auch dieser Satz stimmt.

Ich möchte den nächsten Podcast-Folgen nicht vorgreifen, doch in unserer bipolaren Welt aus hell/dunkel, gut/böse, laut/leise, etc. geht es auch immer um die Kehrseite der Medaille.

Wo wir bei bipolar sind, fällt mir Meister Yoda ein, der sagte: Tu es oder lass es, es gibt kein Versuchen.

Es gibt schwarz oder weiß, ja oder nein. Und somit kann ich jede meiner Handlungen dahingehend abklopfen. Ist sie förderlich oder hinderlich, mit Blick auf meine Zielerreichung?

Wenn Sie naive Hoffnung durch Zuversicht ersetzen, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Bei der NCN Bull’s Eye Methode geht es um Sie, nur um Sie. Das ist weder egoistisch, noch egozentrisch oder egoman in der negativen Konnotation.

Es ist wie im Flugzeug:
Sollte der Druck in der Kabine unerwartet sinken, fallen Sauerstoffmasken von der Decke herunter. Bitte legen Sie zuerst Ihre eigene Maske an und versorgen erst danach Kinder und Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen.

Rabbi Hillel vor über 2.000 Jahren:
„Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich, und bin ich nur für mich, was bin ich, und wenn nicht jetzt wann dann?“

Und das ist mehr als sinnvoll.
Es ist der Fokus auf das, worum es geht, auf Sie als Person und Ihre Ziele – das ist es.

Es geht um Ihren Purpose, um Ihr Wozu.

Es geht um die Erkenntnis, die Marshall Goldsmith in seinem Buch: what got you here won’t get you there – erläutert. Im deutschen nicht ganz griffig: Was Sie hierher gebracht hat, wird Sie nicht weiterbringen.

Es geht um die Veränderung zu „hin zu“ statt zu „weg von“ und um die Hilfestellung um dort hinzu kommen.

Wobei „hin zu“ auch immer „weg von“ bedeutet, also das bekannte Ufer hinter sich lassen, um das neue anzusteuern.

Aber eben auch die Entscheidung für den einen Weg zu treffen und zu 99 anderen Nein zu sagen – was ja eher das eigentliche Problem darstellt.

Die Frage im Kopf: was könnte noch besseres kommen? – und ich treffe keine wirkliche Entscheidung mehr.

Der FoMO-Effekt, Die Fear of missing out (dt.: Angst, etwas zu verpassen, Akronym FoMO) ist eine Form der gesellschaftlichen Beklemmung/Angst/Besorgnis, etwas zu verpassen.

Doch zurück zu Ihrem Purpose, Ihrem Wozu.

Zum Buzzword Purpose hatte ich, nach dem Podcast mit Prof. Dr. Schönfelder, die Folgen 72,73,74, reichlich Austausch und auch einige Erkenntnisse.

Eine Erkenntnis ist, dass der einzige Purpose eines Unternehmens der Gewinn ist und auch sein muss.

Das hat nichts mit guten oder schlechten Arbeitsbedingungen zu tun. Auch nicht mit Kickern und kostenlosen Getränken und Obst.

Versäumt ein Unternehmen den Schwerpunkt auf eben diesen Zweck zu legen, sind alle anderen Aspekte per du. Nokia könnte auch hierzu ein gutes Beispiel abgeben. Nokias Purpose „connecting people“ war zu Ende, als der Profit endete. „Money makes the world go round“ ist quasi ein Naturgesetz.

Wieder unter uns, alle Purpose-Aussagen von Unternehmen die „…want to make the world a better place…“ enthalten, identifiziere zumindest ich als Marketing Bullshit. Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht.

Andersherum wird ein Schuh draus, wie es heißt.
Ich muss erst meinen Purpose finden und dann das passende Unternehmen dazu. Nur so entsteht die Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Prof. Dr. Gunther Olesch scheidet 2020, als einer der bekanntesten Personaler der Branche, aus der Geschäftsführung von Phoenix Contact aus.

70% der Einstellungskriterien sind „passt er/sie zu uns“ – also Mindset. Skillset und Toolset lassen sich lernen.

Ich muss erst die Antwort auf die Fragen finden: „Was ist mein Ding? Was treibt mich an? Wofür stehe ich um 6 Uhr auf? Wobei vergesse ich die Zeit?“

Und natürlich auch, wie immer, die Kehrseite der Medaille betrachten: „Gibt es dafür, was ich als meinen Purpose bezeichne, einen Markt?“
Wenn mein Traum, der Traum vom Fliegen ist – ich kann das nachempfinden – dann ist der Markt für Piloten gerade eher sehr eng.

Jetzt schließt sich der Kreis – der NCN Bull’s Eye Methode.

Ich kann die Frage, „wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ erst stimmig beantworten, wenn ich die Frage, „was ist mein Ding, was treibt mich an?“ – beantwortet habe.

Es geht um Ataraxia, ein Wort der Stoiker. Dahinter verbirgt sich die Unerschütterlichkeit gegen die Widrigkeiten des eigenen Daseins. In der Ataraxia ist jeder Mensch der Herrscher seines eigenen Ichs.

Wenn Sie sich z.B. auf meinem XING-Profil im Portfolio die Grafik zur NCN Bull’s Eye Methode anschauen, dann sehen Sie im Zentrum das ICH – darum geht es.

Es geht um Ihr Mindest, Ihr Toolset und Ihr Skillset für den Erfolg am rauer werdenden Arbeitsmarkt.

Insbesondere wenn Sie mit 45 Lebensjahren an der Wasserscheide des Lebens stehen. Ein weiteres spannendes Thema, das ich in einem nächsten Podcast aufgreifen werde.

Doch soviel. Wenn Sie jetzt um die 45 Jahre alt sind und planen Ihr Tätigkeitsfeld signifikant zu verändern – freiwillig oder gezwungen, das ist egal – dann haben Sie noch genau diesen einen Versuch um mit 50 wieder an der Spitze zu stehen. Oder andersrum formuliert: Misslingt die berufliche Neuorientierung, verlieren Sie zwei Jahre und stehen mit ziemlich kurzem Hemd da.

Wie oft versucht jemand etwas Neues zu erreichen, bevor er aufgibt? Laut Napoleon Hill weniger als 1 Mal.

Wenn Sie mehr wollen, wenn Sie Ihren Purpose finden wollen, dann sind Sie bei mir richtig.

Wenn Sie duschen, ohne nass werden zu wollen – dann eher nicht.

Wenn Sie dazu bereit sind, in spannenden Zeiten neue Wege zu gehen, dann freue ich mich auf die Gespräche mit Ihnen.
Gehen Sie gerne auf meine Webseite oder die Webseite „termin-mit-peter.de“ und vereinbaren Sie einen Telefontermin mit mir.

Wie geht es mit meiner Arbeit weiter?

Ende November erscheint mein Buch:
Die Antworten auf die 101 Fragen im Vorstellungsgespräch – das Buch zur App, als Kindle E-Book und als gedruckte Version

Zum Jahresende erscheint mein Buch:
Outplacement für Fach- u. Führungskräfte – das Arbeitsbuch
als gedruckte Version

Quasi das Begleitbuch zum Online-Kurs bzw. das Arbeitsbuch für Autodidakten.
Darin enthalten sind mehr als 30 Tools, mit deren Anwendung Sie Ihre Chancen im Bewerbungsprozess um ein Vielfaches steigern.

Auch weil es Sie konkret dabei unterstützt, die Antwort auf die Frage zu finden: „Was will ich wirklich?“

Und mein Buch, mit einem eher provokanten Titel, das mir gerade viel Freude bereitet und das sich mit der beruflichen Neuorientierung und den vielen, zum Teil schrägen, Angeboten am Markt befasst.

Lassen Sie uns handeln wie ein ehrenwerter Kaufmann: Das Beste hoffen, aber mit dem Schlimmsten rechnen.

Erwähnte Begriffe und Personen:

Mengühan Ünver von Taledo https://www.taledo.com/de
Miriam Meckel https://join-ada.com/
Artur Schopenhauer

Wollen Sie mehr zu diesem und weiteren Themen erfahren, dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an: podcast@ncn-ag.com

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