Folge 49: Sollten Sie nach spätestens 7 Jahren den Job wechseln?

Inhalte:

Patchwork-Lebensläufe, persönliche Veränderung, Veränderung der Rahmenbedingungen

 

Nach spätestens fünf bis sieben Jahren sollten Sie Ihre Arbeitsstelle wechseln, am besten sogar den Arbeitgeber – das ist die aktuelle Empfehlung der Experten – was auch immer das bedeutet.

Aber wie schaut es in der Realität aus?

Zwar sagt die schon oft von mir angeführte Gallup-Studie, dass rund 85% der Arbeitnehmer wechselbereit sind.

Auch meine Kollegen Headhunter bestätigen, dass über 80% der angesprochenen Kandidaten zumindest offen für ein Gespräch sind.

Dennoch – waren deutsche Arbeitnehmer im Jahr 1992 durchschnittlich 10,3 Jahre in demselben Job, waren dies im Jahr 2008 sogar 10,8 Jahre (Quelle: IAB).

Und es scheint in der Tat so zu sein, dass wenn Sie 20 Jahre und mehr im gleichen Unternehmen oder Konzern verbracht haben, und Ihr Alter mit einer 5 beginnt, dass dann Ihre Arbeitsmarktattraktivität – auf einer Skala von 0 bis 10 – bei unter 5 liegt.

Es sei denn, Sie verfügen über ein begehrtes Know-how und haben große Erfolge vorzuweisen, so dass das typischerweise hohe Gehalt, das mit dem Lebensalter und der Betriebszugehörigkeit einhergeht, vom Markt gezahlt wird.

Die Entscheidung, den vermeintlich sicheren Arbeitsplatz zu wechseln hängt von den Antworten auf eine Reihe von Fragen ab:

Die wichtigste: macht mir mein Job Spaß? Kann ich diesen mit Freude noch 10 Jahre machen und mich dabei weiterentwickeln?

Bei Nein: beginnen Sie asap zu prüfen wie Ihre Chancen am Arbeitsmarkt sind und was Sie tun müssen, um diese zu steigern – das ist übrigens ein echtes Prio 1 Projekt!

Gefolgt von der Frage: Bin ich 50 oder 55 Jahre und älter?

Auch wenn ich der Meinung bin, dass wir uns es als Gesellschaft nicht leisten können die best ager – oder wie auch immer die Altersgruppe der Baby-Boomern Generation nennen möchten.

So wie die Frage: habe ich meine finanziellen Verpflichtungen im Griff und eine Phase der Neuorientierung, die 12 Monate dauern kann, überstehen ohne nervös zu werden.

Auch die Frage: wie geht mein Umfeld, Mann/Frau, Kinder, Nachbarn, Verein etc. mit meiner Neuorientierung um und was macht das mit mir, ist eine Frage, die sehr belastend sein kann.

Die wichtigste Voraussetzung ist auch hier wieder, es zu 100% meine eigene Verantwortung wie meine Neuorientierung gelingt.

Wie sagt Tony Robbins: Die Qualität unserer Fragen bestimmt die Qualität unseres Lebens.

 

 

Erwähnte Begriffe und Personen:

Tony Robbins

thyssenkrupp, Deutsche Bank, Siemens, IBM, AEG, Grundig, Nixdorf, Kodak, Nokia

 

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