Folge 62: Die schlechten Vorsätze fürs neue Jahr

In der heutigen Folge geht es um die schlechten Vorsätze fürs neue Jahr.

 

Ich wünsche Ihnen, meine lieben Hörerinnen und Hörer, ein tolles neues Jahr und das Sie alle Ihre Ziele erreichen, die Sie sich für 2020 gesteckt haben. 

 

Vor allem wünsche ich Ihnen aber Gesundheit, Zuversicht und Gelassenheit in überschwänglicher Menge.

 

Denn das sind genau die Zutaten, die wir unbedingt benötigen, um das kommende Jahr zu unserem Erfolgsjahr zu machen.

 

Bedanken möchte ich mich bei Ihnen für die Treue in 2019 und das wir es geschafft haben – zumindest im November – in den Podcast-Charts bei iTunes unter die ersten 100 zukommen. Nicht dass das Ranking wirklich wichtig wäre, es bestärkt mich aber darin, auch in 2020 weiter zu machen mit meinem Podcast und neue Themen aufzugreifen. Herzlichen Dank Ihnen allen.

 

Nun, die Zeit rast – eben war doch erst der 1.1.2019 – und ich möchte begleitend bei den Neujahrsvorhaben oder den guten Vorsätzen fürs neue Jahr einhaken.

 

was habe ich gemacht? eine Suchmaschine befragt, was denn so die Top 10 der guten Vorsätze sind, und das sind sie:

 

  1. Stress vermeiden oder abbauen
  2. Mehr bewegen und Sport treiben
  3. Mehr Zeit für Freunde und Familie
  4. Mehr Zeit für sich selbst
  5. Gesünder ernähren
  6. Abnehmen
  7. Weniger Alkohol trinken
  8. Weniger fernsehen
  9. Sparsamer sein
  10. Rauchen aufgeben

 

Mehr als 2/3, sagen verschiedene Quellen, halten sich noch nicht mal bis Ende Januar an ihre eigenen guten Vorsätzen – was uns nicht wirklich überrascht, weil wir kennen das von uns selbst zu genüge.

 

Warum? Weil das alles massive Einschnitte in meinen täglichen, seit vielen Jahren praktizierten Tagesablauf sind. Also meine Routinen.

 

Diese zu ändern benötigt verdammt viel Disziplin, Willen und ein starkes „Why“ – also das Ziel hinter dem Ziel, dem „wozu“.

 

Denn offensichtlich macht es mir ja Spaß, mich so zu ernähren wie ich es tue, meine Zeit so zu investieren wie ich es tue und meine Prioritäten so zu setzten wie ich sie wohl setze.

 

Denn alles was ich täglich entscheide hängt von meiner internen Prioritätenliste ab. Wir treffen täglich rund 20.000 Entscheidungen. 

 

20.000 Entscheidungen täglich. Und das spannende daran ist, dass fast alle Entscheidungen – 99,9 % – vom Unterbewusstsein getroffen werden, da sind sich die Wissenschaftler einig.

 

Das Bewusstsein, dass nun diese guten Vorsätze fast, ist also mehr Statist als Entscheider.

 

Und jetzt meine Frage? Warum sollte ich Sylvester die Entscheidung treffen abzunehmen? Mit einem Glas Alkohol in der Hand? Also dem Stoff, der die höchste Kaloriendichte hat?

 

Vergessen Sie’s. Die guten Vorsätze fürs neue Jahr sind noch nicht mal Wünsche geschweige denn Ziele!

 

Wenn wir uns die Top 10 der guten Vorsätze anschauen, dann geht es dabei ausnahmslos um Verzicht. Der Verzicht auf Essen, Alkohol und Qualm. Und selbst in “mehr Sport” o. “mehr Zeit für die Familie“ steckt Verzicht – vielleicht auf die Karriere und/oder Geld, wenn ich mein Zeitkontingent anders verteile. 

 

Denn genau das ist ja die Crux! Ich muss, wie alle anderen, meine 24 h verteilen – und das geschieht ausnahmslos nach meiner internen Prioliste.

 

Also, geht es doch nun darum, zu schauen, was ich wirklich wirklich will.

Was steht auf meiner internen Prioliste?

 

Hören Sie in die vorletzte Folge rein, die Folge 60 mit den 22 Fragen, die sich zum Jahresende stellen könnten.

 

In Ihren Antworten auf diese Fragen liegt das Fundament für Prioritätenliste.

 

Wenn wir zum Kern vom Kern kommen, so möchten wir doch fast alle am Ende des Tages ins Bett gehen und sagen: Wow, das war wieder ein toller Tag. Und mit diesem Gedanken im Arm eines geliebten Menschen einschlafen. Oder?

 

Wenn ich das an fast jedem Abend hinkriege…, meine Güte, ich wäre der zufriedenste Mensch auf der Welt.

 

Und genau diese Differenz zwischen “so wie es ist” (der Realität) und so “wie ich gerne hätte” (Idealbild) erzeugt Druck und sorgt für Unzufriedenheit.

 

Und genau deshalb ist es mehr als wichtig zu schauen, was ich wirklich wirklich will.

 

Und wer ist eigentlich der Kreateur meines Idealbilds?

 

Wessen Erwartungen will ich damit erfüllen? Sind das meine? Und was genau hält mich davon ab den Idealzustand zu erreichen – innerhalb von immerhin 12 Monaten, die ein Jahr so hat.

 

Was konkret ist der Nutzen vom Gegenteil meiner guten Vorsätze?

 

Persönliche Weiterentwicklung, und zwar hin zum Besseren, ist in uns angelegt – sofern wir das Ziel als besser erachten.

 

Eine einfache Übung für den Start ist, die Vorteile und nur die Vorteile des Status Quo auszuschreiben und dann die Vorteile des bereits erreichten Ziels.

 

Am Ende dieser Übung werden Sie zumindest die Richtung erkennen, in der die Lösung liegt.

 

Vielleicht noch eins zum Abschluss. Alles, was Veränderung betrifft, startet mit der Morgenroutine. Sag mir Du den Tag beginnst und ich sage dir wie er endet.

 

Die Abendroutine ist i.d.R. fest etabliert, essen, trinken, TV, schlafen und hat einen immensen Einfluss auf die Morgenroutine.

 

Wenn nun auf Platz 1 Ihrer guten Vorsätze steht: Ich werde mir eine förderliche Morgenroutine gestalten – dann ist alles gut. Das ist soviel mehr als die halbe Miete.

 

Deshalb – nehmen Sie die guten Vorsätze als das was sie sind: Folklore und einen ersten Anstoß in die Richtung, in der Gesundheit und Zufrieden liegen.

 

 

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