Wie fit bin ich für den Arbeitsmarkt?

Folge 98: Wie fit bin ich für den Arbeitsmarkt?

In der heutigen Folge geht es um Ihre Arbeitsmarktattraktivität und wie das Wissen darum möglicherweise Einfluss auf Ihre Entscheidungen nehmen kann.

Getreu der Tatsache, dass alles, was ich beeinflussen will kennen und alles, was ich verbessern will, zunächst messen muss.

Und dabei beleuchten wir heute diese drei Punkte:
Welche Elemente beeinflussen meine individuelle Arbeitsmarktattraktivität?
Kann ich alle Einflussgrößen wirklich beeinflussen?
Welche Tools stehen zur Steigerung der Arbeitsmarktattraktivität zur Verfügung?

Wie fit bin ich für den Arbeitsmarkt – auf einer Skala von 0 bis 10?
10 ist topfit, quasi unbesiegbar, 0 eben das Gegenteil davon.

Um mit der Tür ins Haus zu fallen, egal welche Zahl Sie genannt haben, ziehen Sie 1 ab. Also wenn Sie 7 gesagt haben sind es bestenfalls 6.

Wir neigen einfach zu einer eher optimistischen Einschätzung unserer Lage.

Es gibt viele psychologische Untersuchungen dazu. Um es aber kurz zu machen, wir bemessen Dingen, als Beispiel, die wir besitzen und verkaufen möchten, einen viel höheren Wert bei, als umgekehrt.

Wenn wir unser Auto verkaufen möchten, erwarten wir teilweise einen drastisch höheren Preis zu erzielen, als wir umgekehrt bereit wären zu zahlen, wären wir der Käufer.

Aber darum soll es heute nicht gehen.

Definiere fit – ist doch die eigentliche Frage.

Ihr Mindset, Skillset, Toolset darüber habe ich schon oft gesprochen und das Wichtigste: Sie als Person – bestehend aus Körper, Geist und Seele, sowie ein paar Elementen außerhalb Ihres Kontrollbereichs, die Ihre Fitness und damit die Arbeitsmarktattraktivität bestimmen.

Deshalb habe ich in einem Netzdiagramm, oder auch Sterndiagramm genannt, die Elemente bzw. Einflussgrößen aufgetragen und mit einer Skala von jeweils 0 bis 10 versehen.

Sowie ich in der letzten Podcastfolge über exzellente Bewerbung mit Triple A, nicht bei Standard & Poors, sondern mit AAA – anders als andere – gesprochen habe, so kommen jetzt neue AAA in den Fokus.

Nämlich Angst, Ablehnung, Adaption

Die berufliche Neuorientierung, bzw. ganz konkret: der Verlust des Arbeitsplatzes führt zu vielerlei Ängsten.

Aber auch zu einer Reihe von Ablehnungsreaktionen und eine sehr ungünstige ist es, das Hinschauen zu vermeiden. Die konkrete und analytische Auseinandersetzung mit der Situation, so wie sie ist.

Was aber wiederum die Voraussetzung für das dritte A ist, die Adaption – damit es überhaupt zur wirklichen Neuorientierung kommt.

Weil das Hinschauen auf die Situation, wie sie ist, oftmals so schwerfällt, habe ich eine achtgeteilte Betrachtungsweise entwickelt und sie NCN-Arbeitsmarktattraktivitätsindex genannt und auch bei meinen letzten Webinaren auf XING vorgestellt.

Es geht darum, wie Albert Einstein treffend bemerkte:
„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Und das ist der eigentliche Casus Knacksus – genau das versuchen wir aber alle verzweifelt.

Doch zurück zum Thema:
Ich nenne Ihnen zunächst die acht Elemente, auf die sich das Hinschauen lohnt:

Ihre Konstitution, Flexibilität, Gehalt, Know-how, Marktauftritt, die Konjunktur, Ihre Branche und Ihr Alter.

Eins noch, und ich greife damit einer zukünftigen Podcastfolge vor, das allergrößte Hindernis bei der Neuorientierung ist – Hoffnung.

Hoffnung ist der größte Killer Ihres Erfolgs.

Wie fit bin ich für den Arbeitsmarkt?
Strategie > Hoffnung

Hoffnung ist keine Strategie. Hoffnung führt zu oft in die Untätigkeit, in das Denken der Kategorie: „Ach, das wird schon, kein Thema, habe schon ganz anderes gewuppt“, etc.

Diese Art der Hoffnung hält uns vom Schmerz des Hinschauens ab, führt aber unweigerlich zu schmerzlichen Erfahrungen an anderer Stelle.

Deshalb noch ein Zitat, diesmal von Albert Camus:
„Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung.“

Und das ist Zuversicht. Zuversicht bringt uns zum Handeln und zum Nachdenken, über Lösungen und Lösungsstrategien – nur das führt zum Erfolg.

Lassen Sie mich auf die acht Elemente, auf die sich das Hinschauen lohnt, durch die Zuversichtsbrille, kurz anreißen.

Viel mehr Detail dazu natürlich im Coaching oder in meinem Online-Training.

Ihre Konstitution – physisch wie psychisch. Sind Sie körperlich fit oder ist Ihr BMI eher bei 30 als bei 22? Interessant ist, dass die Hälfte meiner männlichen Kunden mir über einen zweistelligen Gewichtsverlust in den letzten Monaten berichtet.
Sind Sie psychisch fit oder stecken Sie noch im Tal des Jobverlusts?
Wo stehen Sie auf einer Skala zwischen 0 und 10?

Flexibilität – Sind Sie bereit dazu, den Wohnort, die Branche und das Aufgabengebiet komplett zu wechseln – was immer mit einem hohen Preis verbunden ist – oder suchen Sie 50 km rund um Ihren Wohnort in derselben Branche?

Gehalt – liegt Ihr Gehalt, aufgrund von „Gegebenheiten“, weit über oder unter dem Durchschnitt Ihrer Branche und Position?

Know-how – Entspricht Ihr Skillset und Ihr Toolset den Anforderungen des Marktes oder haben Sie LLL in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Das muss nicht nur technisches Know-how sein. Englisch fließend zu beherrschen oder der Umgang mit asiatischen Kulturen könnte ein Feld sein.
Wo stehen Sie auf einer Skala zwischen 0 und 10?

Marktauftritt – hören Sie dazu bitte ab Folge 91 dieses Podcasts, wie Sie Ihren Marktauftritt gestalten.

Konjunktur – nun, im Herbst 2020 sicherlich ein spannendes Thema. Und doch kommt es dabei im Wesentlichen auf Ihr Mindset an. Das ist ein Null und eins Schalter. Glauben Sie, trotz aller Widrigkeiten an Ihren Erfolg – ja oder nein?

Branche – wenn Sie aktuell in der Automobilzulieferbranche sind, dann ist das eher ungünstig und war im Jahr 2018 noch völlig anders. Auch das zeigt, wie fragil gefühlte Sicherheit ist.
Wo steht Ihre Branche auf einer Skala zwischen 0 und 10 und welche angrenzende Branche kann von Ihrem Know-how profitieren?

Die Konjunktur, der Zustand Ihrer Branche und zum Schluss, Ihr Alter liegen eher außerhalb Ihres Einflussbereichs.

Und dennoch ist es so, dass es eine Menge alte 30-Jährige gibt und eine Menge junge 60-Jährige – mich zum Beispiel.
Auch beim Alter kommt es im Wesentlichen auf Ihr Mindset an.
Und Mindset ist das, was Sie nonverbal kommunizieren.

Bitte denken Sie daran, das was Sie nonverbal kommunizieren ist das, was Ihr Gesprächspartner spürt, fühlt, wahrnimmt – im Sinne des Wortes, für wahr nimmt und daraus sein Bauchgefühl formt.

Was ich Ihnen wünsche, ist den Mut zum Hinschauen auf die Situation, wie sie ist, so schwer es auch immer sein mag und durch persönliche Schicksalsschläge begleitet.

Wollen Sie mehr zu diesem und weiteren Themen erfahren, dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an: podcast@ncn-ag.com

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